Drei Kirchenvorsteher beenden ihre Amtszeit

kirche 9 - GS (Foto: Georg Stelzner)
Mit dem Präsidenten, dem Vizepräsidenten und dem Kassier stellen sich gleich drei Kirchenvorsteher an den Gesamterneuerungswahlen im Frühjahr 2022 nicht mehr zur Verfügung. Die Suche nach Ersatz hat bereits begonnen.
Alain Girardet,
Nach sechs Jahren im Amt verabschiedet sich Urs Meier-Zwingli Ende Juni 2022 als Präsident der Kirchenvorsteherschaft und zieht eine positive Bilanz. Während seiner Präsidialzeit hat die Kirchenvorsteherschaft ein Leitbild entwickelt. Ganz nach dem Leitsatz «das Dorf profitiert von einer aktiven und bedeutenden Kirchgemeinde» hat Meier-Zwingli massgeblich dazu beigetragen, dass das Kirchenareal im neuen Glanz erstrahlt. Mitten drin der Spielplatz, der als heraus-ragendes Projekt im Rahmen des Reformationsjubiläums 2017 erbaut wurde. Meier-Zwingli betont: «Zentral ist für mich der nachhaltige Begegnungsort für die Dorfgemeinschaft, worin auch die christliche Botschaft zum Ausdruck kommt». In den Jahren galt es auch das Pfarramt in eine neue Ära zu überführen sowie fast alle Stellen der Mitarbeiterschaft neu zu besetzen. «Mit Genugtuung und Freude blicke ich auf meine Präsidialzeit zurück. Auf die Dauer kann ein solches Amt jedoch neben einer vollamtlichen Berufstätigkeit nicht verantwortungsvoll bekleidet werden», resümiert Meier-Zwingli die intensive, aber interessante Arbeit. Als Delegierter in der Synode stellt sich Urs Meier-Zwingli für eine weitere Amtsdauer zur Verfügung.

Mit der gleichen Amtszeit von sechs Jahren gibt auch Alain Girardet bekannt, dass er sich als Vizepräsident und Kommunikationsverantwortlicher aus der Kirchenvorsteherschaft zurückzieht. Mit einer neuen Webseite und einem neuen Corporate Design erschien die Kirchgemeinde schnell in einem neuen Gewand. Auch die Zusammenarbeit im Rat und unter den Mitarbeitenden hob Girardet mit digitalen Werkzeugen und der nötigen Umsicht auf ein neues Niveau. Massgeblich hat er die Prozesse für die Besetzung der Arbeitsstellen im Pfarramt, Jugend und Familien/Kinder in verschiedensten Arbeitsgruppen geführt und mehrmals die Ressorts Jugendarbeit und Familien/Kinder ad Interim übernommen. In Zusammenarbeit mit Heinz Frischknecht, Ressort Liegenschaften, hat Girardet mit der Realisierung der neuen Audioanlagen wertvolle Grundlagen für die Entwicklung der populären Kirchenmusik gelegt. Girardet bilanziert: «Es war ein Privileg, die Kirchgemeinde sehr vielschichtig zu gestalten. Nun ist es an der Zeit, andere Prioritäten zu setzen».

Seit 2018 verantwortet Kurt Weber die Finanzen der Kirchgemeinde. Nach vielen Jahren Behördentätigkeit in seiner früheren Wohngemeinde stellte er sich nochmals in den Dienst der Öffentlichkeit und hat mit viel Umsicht die finanziellen Geschicke der Kirchgemeinde geführt. Mit seiner Erfahrung hat er die Budgetprozesse, die administrativen Abläufe und auch die Revision der Jahresrechnung schlüssig gestaltet. «Von Anfang an war für mich klar, dass ich mich nur für eine Amtszeit zur Verfügung stelle», fasst Weber seinen Entscheid zusammen und tritt nun auch in Bezug auf sein Freiwilligenamt den Ruhestand an.

Als Mitglied der Kirchenvorsteherschaft ist Susanne Hunziker bereits im Sommer 2020 zurückgetreten. Mit Akribie hat Hunziker den Rat mit der Protokollführung darüber hinaus tatkräftig unterstützt. Mit der endenden Amtsperiode gibt sie nun das Amt ganz ab.

Es gilt nun die Kirchenvorsteherschaft anlässlich der Gesamterneuerungswahlen im Frühjahr 2022 wieder zu komplettieren. Neben den genannten Ressorts ist auch das Ressort Jugendarbeit vakant. Die Kirchenvorsteher haben die Suche nach neuen Mitgliedern bereits aufgenommen. Vorschläge für neue Kandidatinnen und Kandidaten für diese interessante und bereichernde Aufgabe nimmt die Kirchenvorsteherschaft ab sofort gerne entgegen.

Degersheim, 27. September 2021


Kontakt:
Alain Girardet
alain.girardet@ref-degersheim.ch
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