Pfarrwahl: Glanzvoll gewählt!

Pfarrwahl Nov 2018 —  Pfarrerin Ute Latuski-Ramm und Pfarrer Markus Ramm (links) wird herzlich durch den Kirchenpräsidenten Urs Meier-Zwingli willkommen geheissen. <div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>kirche-gossau-flawil.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>317</div><div class='bid' style='display:none;'>5912</div><div class='usr' style='display:none;'>162</div>
An der ausserordentlichen Kirchgemeindeversammlung wurde das Pfarrehepaar einstimmig gewählt.
Urs Meier,

Nach der Gottesdienstfeier, welche durch das neue Pfarrehepaar stimmungsvoll gestaltet wurde, strömten mehr als hundert Personen ins Kirchgemeindehaus. Einstimmig wurden Pfarrerin Ute Latuski-Ramm und Pfarrer Markus Ramm gewählt. Vor der Abstimmung fasste der Kirchgemeindepräsident Urs Meier-Zwingli nochmals die Arbeit der Pfarrwahlkommission zusammen und legte die Beweggründe für den Wahlantrag vor. Ute Latuski-Ramm wird zu 80% angestellt. Sie wird schwerpunktmässig für die Kasualien, Gottesdienste und Erwachsenenbildung zuständig sein. Sie wird die erste Frau im Degersheimer Pfarramt sein. Zu 20% wird Markus Ramm beschäftig. Sein Schwerpunkt wird der Konfirmandenunterricht sein. Die Inpflichtnahme der beiden Pfarrpersonen wird durch den Dekan Phillippe Müller am Sonntag, 3. März 2019 erfolgen.

Urs Meier-Zwingli nutzte die Gelegenheit, um das weitere Vorgehen der Bauarbeiten auf dem Kirchenareal zu erläutern, ebenso die Wichtigkeit des schulischen und kirchlichen Religionsunterrichts aufzuzeigen. Das einzigartige St.Galler-Modell konnte in Degersheim, dank der kooperativen Zusammenarbeit mit der katholischen Kirche gut implementiert werden. Obwohl das Modell eine Herausforderung darstellt, dient es der christlichen Erziehung der Schülerinnen und Schüler. Dafür ist Sorge zu tragen, gibt es doch im politischen Kontext Bestrebungen die Kirche ganz aus der Schule zu drängen. Am Schluss der Kirchgemeindeversammlung würdigte der Versammlungsleiter das freiwillige Engagement von Hanni Indermauer für die ökumenische Seniorenarbeit. Nach 5 Jahren erfolgreichem Mitwirken gab sie ihren Rücktritt auf Ende Jahr bekannt. Rekordverdächtig war die Anzahl abgegebener Stimmkarten von 118 Kirchbürgerinnen und Kirchbürger.