Wer am Karfreitag kurz vor 17 Uhr die evangelische Kirche Degersheim betrat, hatte Mühe, einen Sitzplatz zu finden. Rund 500 Personen waren für das Konzert der evangelischen Kirchenchöre von Degersheim und Sulgen (TG) gekommen. Diese hatten wiederum gemeinsam ein Werk einstudiert, diesmal Peter Roths Toggenburger Passion.
Martin Knoepfel,
Peter Roth hat das Werk für Chor, Sänger und Instrumentalisten 1983 komponiert, wobei er vom Bilderzyklus «Grosse Passion» des Wattwiler Malers Willy Fries inspiriert worden war. Willy Fries’ Zyklus wiederum war unter dem Eindruck von Nationalsozialismus und zweitem Weltkrieg entstanden.
Das Werk beginnt fröhlich, passend zum Palmsonntag. Schon bald tönt die Musik aber dramatisch, als es um Verrat, Gefangennahme und Kreuzigung geht. Anders als viele bekannte Passionsmusiken ist der Schluss wieder fröhlich, da das Werk nicht mit dem Karfreitag, sondern mit der Auferstehung endet.
Eingebaut wurden auch Lieder aus dem evangelischen Gesangbuch, wobei Dirigentin Annelise Bolt das Publikum jeweils zum Mitsingen aufforderte. Für das beeindruckende Konzert gab es am Ende langen und verdienten Beifall. Am Karsamstag folgte eine Aufführung in Sulgen.
Das Werk beginnt fröhlich, passend zum Palmsonntag. Schon bald tönt die Musik aber dramatisch, als es um Verrat, Gefangennahme und Kreuzigung geht. Anders als viele bekannte Passionsmusiken ist der Schluss wieder fröhlich, da das Werk nicht mit dem Karfreitag, sondern mit der Auferstehung endet.
Eingebaut wurden auch Lieder aus dem evangelischen Gesangbuch, wobei Dirigentin Annelise Bolt das Publikum jeweils zum Mitsingen aufforderte. Für das beeindruckende Konzert gab es am Ende langen und verdienten Beifall. Am Karsamstag folgte eine Aufführung in Sulgen.

